Warum Namibia jeden verändert

Namibia ist das perfekte erste Afrika. Sicher, weit, dünn besiedelt – und von einer Schönheit, die einem die Sprache verschlägt. Wer einmal hier war, versteht warum dieses Land so viele Menschen nicht mehr loslässt.

Von dem roten Sand der Kalahari über den Fish River Canyon bis zum Etosha Nationalpark: Spektakuläre Landschaften mit atemberaubender Tierwelt bieten die beste Voraussetzung für unvergessliche Erlebnisse.

Unvergessen bleiben mir die Tuchfühlung mit Nashörnern und Geparden in der Kalahari, die Löwen, Elefanten, Zebras und Antilopenherden im Etosha Park. Beim Sundowner die Tiere am Wasserloch beobachten.

Der Blick vom Rand in den Fish River Canyon – nach dem Grand Canyon der zweitgrößte der Welt – ist einer dieser Momente, in denen man einfach schweigt. Wir fuhren mit dem Geländewagen hinunter in die Schlucht, Millionen Jahre Erdgeschichte zu beiden Seiten, bis zu einem kleinen See tief im Canyon.

Ein Highlight jagt das nächste. Sossusvlei, Dead Vlei, Düne 45 – Sanddünen in einem Orange, das man nicht fotografieren kann, weil kein Foto der Wirklichkeit gerecht wird. Ich steige gern auf die Dünen, nicht nur wegen des Ausblicks, sondern wegen des Gefühls: Stille, Weite, nichts außer Sand und Himmel. Der Rundflug über die Dünen bis zum Atlantik im Sonnenuntergang – das war einer dieser Momente, für die es keine Worte gibt.

Die Atlantikstadt Swakopmund hat sich ein wenig deutschen Kolonialcharme bewahrt und bietet wunderbare Strandspaziergänge und leckeres Seafood.

Und dann: Etosha. Ein Wasserloch, ein Sundowner, hundert Zebras, die in der Abenddämmerung trinken. Das ist Namibia. Und das Beste: Man muss auf nichts verzichten. Die Lodges hier – in der Wildnis, unter dem Sternenhimmel – bieten einen Komfort, der einen vergessen lässt, wie weit man von zuhause ist. Bis man wieder nach oben schaut und die Milchstraße sieht.

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